7 Tipps, wie du dich und dein Leben aufräumst

1. Mai 2018

Räum dein Leben auf.Heute ist der 1. Mai: Tag der Arbeit! Viele Menschen räumen heute ihre Wohnungen auf und machen den lang anstehenden Frühjahrsputz. Das schadet natürlich auch von Zeit zu Zeit nicht, aber wann hast du das letzte Mal dein Leben aufgeräumt? Denn es mag ja schön und gut sein, wenn der äußere Anstrich glänzt, wenn jedoch im Inneren Chaos herrscht ist alle Mühe vergebens. Ein freier Kopf ist mindestens genauso wichtig wie eine saubere Wohnung. Physisch wie auch psychisch ist heute also der perfekte Tag, um neben der Wohnung auch den Kopf aufzuräumen. Wir haben 9 Tipps für dich, wie du dein Leben und dich selbst aufräumst. So kannst du garantiert zuversichtlich und voller neuem Elan in den Frühling starten.

1. Schon mal was von Reallife gehört? Nö, schick mal nen Link!

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Soziale Netzwerke beeinflussen unser tägliches Leben und vergeuden Stunden unserer wertvollen Zeit. Mal wieder nichts auf die Reihe bekommen, weil du stundenlang auf Facebook irgendwelche Leute ausspioniert hast oder auf Instagram neidisch das Leben der vermeintlich viel glücklicheren Menschen und Freunden verfolgt hast? Soziale Netzwerke zeigen eine Scheinwelt, die ihren Preis fordern und nur schwer zu leben sind. Und frag dich doch mal: Willst du das überhaupt? Stundenlang in der Küche stehen für die perfekte Mahlzeit oder als absolute Couch-Potato tagein tagaus den Hintern im Fitnessstudio trainieren? Bleib auf dem Boden und besinn dich auf deine Freunde, deine Stärken und deine Vorlieben. Social Detox macht dich nicht nur glücklicher und zufriedener, sondern sorgt dafür, dass du viel Zeit und Energie hast, Instagram-taugliche Dinge zu erleben. Aber anstatt zu posten und auf Likes zu warten, verbringst du #Qualitytime mit deinen Buddys. Ganz Oldschool im Reallife!

2. Trenn dich von unnützen Klamotten

Nein, die Hose wird dir auch dieses Jahr nicht passen und der Fehlkauf von vor drei Jahren wird nicht plötzlich zum absoluten It-Piece werden. Ob die mega High Heels mit 15 cm Absätzen auf denen du bestimmt noch lernst du laufen, die zu enge Hose, die nach der nächsten Diät bestimmt passt oder die zu große Jacke, weil du demnächst im Fitnessstudio zu Hause sein wirst: wer kennt das nicht? Letztendlich entscheiden wir uns jedoch am Schluss für die bequemen Sneakers, den Burger und die Couch. Was passiert mit den Klamotten? Richtig: sie verrotten im Schrank. Das ist mehr las schade, wenn man bedenkt, dass sich keine neuen Kleider leisten können. Also miste aus und packe alles, was du mindestens ein Jahr nicht mehr anhattest und spende alles an eine soziale Organisation, von der du weißt, dass sie vertrauenswürdig ist. Du wirst dich sofort freier und glücklicher fühlen.

3. Entrümpeln, ausmisten und sinnlosen Ballast loswerden

Nachdem du erfolgreich den Kleiderschrank entrümpelt hast, kannst du mit deiner Wohnung und vor allem deinen Keller gleich weiter machen. Du hast drei Cocktail-Shaker die im Schrank verstauben, Bücher die keinen Platz im Regal verdient haben und sind wir mal ehrlich – wann hast du das letzte Mal eine CD gehört oder eine DVD geschaut. Am besten überlegst du dir bei jedem Teil auch gleich, was damit passieren soll. Einige Dinge kannst du bestimmt verschenken, andere auf ebay oder auf dem Flohmarkt verkaufen – aber nicht erst in 5 Jahren! Alles andere bringst du am besten gleich mit den ausrangierten Klamotten zur Caritas, in einen Umsonstladen und was nicht mehr zu retten ist auf den Sperrmüll. Du musst ja nicht gleich Minimalist werden und dein Hab und Gut auf 50 Teile begrenzen, aber sich von vollkommen unnützen Dingen zu trennen befreit und tut einfach nur gut!

4. Der Rechnungskauf: Mit Arschbombe in die Schufa-Falle

Mal wieder für mehrere tausend Euro Klamotten und Schuhe bei Zalando bestellt? Kein Problem, ich hab ja schließlich 100 Tage Zeit, alles zurück zu schicken und außerdem nur auf Rechnung gekauft. Klingt das vertraut in euren Ohren? Ein Rechnungskauf ist jedoch überhaupt nicht schlau sondern eher ziemlich schlecht für dich. Deine Daten werden abgespeichert und die Rechnung zieht sich bis in den nächsten oder übernächsten Monat. Mit ein wenig Pech und der altbekannten Schusseligkeit gibt´s den Inkassobescheid auch noch obendrauf. Also kauf dir nur Kleidung, für die du wirklich Geld zur Verfügung hast und wähle weise. Was bringt ein neues heißes Kleid, wenn du keine Kohle mehr hast, es auszuführen? Richtig – gar nichts!

5. Sei mutig und trau dich!

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Du wolltest schon immer Mal mit dem VW Bus durch Skandinavien fahren, Fallschirm springen oder hast absolut keinen Bock mehr auf deinen lahmen Bürojob? Dann trau dich! Egal was es ist: Ob die ganz großen Sehnsüchte oder einfach nur der Wunsch, den heimlichen Schwarm auf ein Date einzuladen, einer Freundin die Meinung zu geigen oder Gitarre spielen zu lernen. Nimm deinen Mut zusammen und trau dich – was ist das Schlimmste, was passieren kann? Du wirst es überleben und zum Schluss um eine Erfahrung reicher sein.

6. Trenn dich von Leuten die dich nerven

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Er ruft nie zurück, auf sie ist kein Verlass und das negative Gelaber geht dir auf die Nerven? Ob alte Freunde oder neue Bekanntschaften, wenn man ehrlich ist, hat man auf manche Leute einfach keinen Bock mehr. Weil sie nerven, weil sie unzuverlässig sind, weil sie sich nur melden, wenn sie etwas brauchen oder weil sie einfach langweilig und spießig geworden sind. Es macht keinen Sinn, mit solchen Leuten deine rare Zeit zu verschwenden und die Zeiten, wo wir unseren Wert an der Anzahl unserer Freunde bemessen haben, sind längst vorbei. Dabei geht es nicht darum, mit diesen Leuten Streit anzufangen oder sich Vorwürfe zu machen. Es geht lediglich darum, sich von solchen Menschen nicht mehr runter ziehen zu lassen und der Blitzableiter für schlechte Laune zu spielen. Investiere die freie Zeit einfach in schöne Stunden mit deinen echten Freunden. Und die Trennung muss ja auch nicht für immer sein, vielleicht trifft man sich in 5 Jahren wieder und alles ist wunderbar.

7. Saug mal wieder unter dem Bett

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Die Aufgabe kommt einem größer vor, als sie es eigentlich ist: Unterm Bett, hinter den Schränken und unter der Kommode saugen ist einfach nur anstrengend und nervig. Aber es gibt die ultimative Lösung, nämlich einfach anfangen. Du wirst dich danach besser fühlen, etwas stolz und vielleicht ein bisschen sauberer. Bist du erstmal in Aktion, ist alles halb so wild. Alte Lasten und alter Schmutz raus, sauberes Lebensgefühl rein – klingt doch prima! Vielleicht sogar so prima, dass du gleich mal beschließt ab jetzt regelmäßig Tetris mit deinen Möbeln zu spielen.

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