Der Flixbus macht jetzt mit Zügen der Deutschen Bahn Konkurrenz

21. März 2018

Mit dem Flixbus für 5 Euro von Berlin nach München oder für 10 Euro nach Prag sind natürlich unschlagbare Angebote. Das große Manko sind jedoch die langen Fahrzeiten, Staus und somit große Verspätungen von mehreren Stunden. Seit fünf Jahren fahren die knallgrünen Flixbusse sehr erfolgreich durch Deutschland und machen mit ihren günstigen Angeboten der Deutschen Bahn Konkurrenz. Jetzt holt das Münchner Unternehmen zu nächsten Schlag aus und bringt ab Freitag den Flixtrain auf die Schienen. Zunächst nur für die Strecke Köln – Hamburg. Dabei soll es allerdings nicht bleiben.

Flixtrain – Welche Strecken sind in Planung?

Der Flixtrain will sich zunächst ausschließlich auf Deutschland konzentrieren. Die Züge werden vom Design her den Flixbussen entsprechen. So sehen wir das markante Grün in Zukunft auch auf den Gleisen unseres Landes. Ab dem 24. März fahren die grünen Züge täglich zwischen Hamburg und Köln. Ab April werden weitere Verbindungen ins Sortiment aufgenommen. Zwischen Berlin und Stuttgart soll dann der Flixtrain mit Stopp in Hannover, Heidelberg, Frankfurt am Main und einigen weiteren Städten verkehren.

Welche Vorteile hat der Flixtrain zur Deutschen Bahn?

Die Züge sollen genauso schnell wie die ICEs der Deutschen Bahn fahren. Anstatt Preise von über 100 Euro, bietet der Flixtrain die Verbindung von Hamburg nach Köln zu Beginn für günstige 9,99 Euro an. In Zukunft sollen die Preise auf 14,99 oder 24,99 Euro ansteigen – also immer noch deutlich günstiger als der ICE. Da bereits über 150.000 Tickets verkauft wurden, möchte Flixtrain die Stecken und Angebote ausweiten.

Derzeit bestehen noch die Mankos das vor allem Pendler angesprochen werden und lediglich ein Zug in der Früh und einer am Nachmittag fährt. Das zweite Problem für uns Nürnberger ist natürlich, dass der Flixbus bei uns nicht hält und derzeit auch keine Verbindung nach Bayern, bzw. Franken in Planung ist. Da Flixtrain die Trassen der Deutschen Bahn nutzen und dort ihre Verbindungen beantragen müssen, könnte es noch dauern, bis neue Strecken freigegeben werden.

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